Inklusion an der Gesamtschule Brühl

Gemeinsames Lernen!

Inklusion drückt den gleichberechtigten Anspruch gemeinsamer Bildung und Erziehung in Schule aus.

GEMEINSAMES LERNEN AN DER GESAMTSCHULE DER STADT BRÜHL

Inklusion drückt den gleichberechtigten Anspruch gemeinsamer Bildung und Erziehung in Schule aus.


Schon seit dem Bestehen der Gesamtschule Brühl gehört der inklusive Gedanke in den Alltag der Lehrerinnen und Lehrer: Wir unterrichten Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Religion, unterschiedlicher Fähigkeiten und unterschiedlicher Herkunft in unseren Klassen. Zum Schuljahr 2013/14 kamen die ersten Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf hinzu, was uns als Schule vor eine neue Herausforderung stellte, die wir gerne angenommen haben.
Im Jahr 2017/18 werden insgesamt ca. 32 Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderbedarfen in heterogenen Lerngruppen gemeinsam mit allen anderen in den Jahrgängen 5 – 8 unterrichtet. Es gibt Förderbedarfe im Bereich Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, Hören und körperlich- motorische Entwicklung. Unser pädagogisches Handeln ist darauf ausgerichtet, die Stärken und Möglichkeiten jedes Einzelnen herauszufinden und zu fördern.
Arbeiten und Lernen in inklusiven Lerngruppen bedeutet individualisiertes Lernen. Im Unterricht bringen die Schüler ihre individuellen Fähigkeiten ein und lernen einander zu unterstützen und voneinander zu lernen. Als Basis für die erfolgreiche Förderung unserer SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf erstellen wir Förderpläne, die in jährlichen Förderplankonferenzen überprüft und gegebenenfalls weitergeschrieben werden. Uns ist es besonders wichtig, eine auf den Stärken und Fähigkeiten des Einzelnen aufbauende und bedarfsorientierte Förderung zu leisten und immer wieder neu auszurichten.
Vielfalt und Unterschied sollen im schulischen Alltag als Normalität erfahrbar gemacht werden. Dabei steht neben der Vermittlung fachlicher Inhalte die Stärkung und Erweiterung sozialer Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit oder auch Konfliktfähigkeit. Im späteren beruflichen und gesellschaftlichen Leben werden diese Fähigkeiten eingefordert. Neben dem Elternhaus bietet hier der Lebensraum Schule beste Möglichkeiten des Einübens und Lernens. Dabei wünschen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, da diese zur bestmöglichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen beiträgt.